Jerusalem ruft - Frieden! - jerusalem-ruft-Frieden.org

Jerusalem calls - Peace! Jerusalem ruft - Frieden! Gebet Nie wieder! Nie wieder! Die Route Spende Jerusalem - Shalom! Jerusalem - Salam! Jerozolimy zwraca - pokoje! Gerusalemme grida - Pace! Jerusalem crie - Paix! Jerusalem pide - Paz! Jerusalem apela - à Paz! ------------------------------------------ Blog christlich-islamischer Dialog Route Fotos Musik Artikel-Archiv Links Donations - Spende Kontakt



FROM THE WALL TO THE WALL! Von der Berliner Mauer zu den Mauern in Israel und Palästina.


Am Pfingstfest 2009 startete Elijah Maria-Thomas Joachim Uhlig zu Fuß von der Friedenskirche in Sanssouci mit einer dort gesegneten und entzündeten Kerze, um ein Zeichen für Frieden und Versöhnung, Würde und Gerechtigkeit und ein Leben in Harmonie mit unserer Natur sowie für das Überwinden von Mauern in unseren Herzen und in unserer Welt zu setzen.


Bis Pfingsten 2013 ist er ca. 15 000 km durch Europa und Asien, bis ins Heilige Land gepilgert. Die neuen Mauern im Heiligen Land sind Mauern durch jedes Herz unser Welt. Weder das Volk Israel noch unsere Welt finden Frieden hinter Mauern und Stracheldraht. Auf dass wir die Mauern in unseren Herzen überwinden, Jerusalem ruft Frieden!


"Selbst an der Berliner Mauer aufgewachsen, habe ich die friedliche Revolution von 1989/90 als 14-jähriger miterlebt. Der Anblick der Kerzen in den Händen der demonstrierenden Menschen in Leipzig, Berlin, Dresden und vielen anderen ostdeutschen Städten hat mich nie wieder losgelassen und mir die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit, nach der Verbundenheit mit der Natur und nach allem, wofür unser Herz lebt und hofft, im Symbol der Kerze, tief ins Innere eingeprägt. Ich hatte früh das Glück, dass auch in den dunkelsten Tälern meines Lebens etwas in mir leuchtete, welches das „Warum" beantwortete und das eigene Fragezeichen mit Leben erfüllte.


Die Antworten fand ich beim wunderbaren Sonnenuntergang in den Bergen, als die Sonne das Panorama erleuchtete und inmitten des Lagers, das mich seit Jahren im Herzen und Geiste begleitete. Wie schwerer Ballast hatte das Trauma des Holocaust in den Tiefen meines Wesens gelegen und jeden Tag mein Leben bewusst und unbewusst beeinflusst, weil das „Nie Wieder!" zum Lebensstrom in meinen Adern wurde und mich auf den Weg nach Jerusalem trug. Als ich ihn dann ging, kam es hoch, jeder Schritt machte es wach und jede Träne befreite mich mehr. In Ausschwitz, als sich eine Jüdin, welche ihre Familie im 2.WK verloren hatte, und ein ehemaliger Wehrmachtssoldat beim Gottesdienst umarmten und aus dem einen Kelch tranken, fühlte ich die Versöhnung auch in mir. Auf dem Weg durch die Lager traf ich schließlich die Entscheidung für einen ganz wesentlichen Schritt meines Lebens, den Empfang der Taufe in die Nachfolge Christi am 24. Juni 2010, dem Fest des Heiligen Johannes des Täufers. Nachstehend einige Gedanken zu meinem Taufbekenntnis."


Taufzeugnis